Das kann sich hören lassen

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Der 31.05.2019 steht ganz im Zeichen der geschützten Ohren.
Heute am Tag des Gehörschutzes, geben wir einen Überblick über die wichtigsten Informationen rund um das Thema Gehörschutz und zeigen, wie Sie perfekt geschützt sind, wenn es mal lauter wird.

Pflicht:

Ist der Arbeitnehmer einem Lärmpegel von mehr als 80 dB(A) in der Tages-Exposition ausgesetzt, besteht arbeitgeberseitig eine Pflicht diesen mit Gehörschutz auszustatten. Die Ausrüstung muss dabei natürlich den aktuellen technischen Anforderungen entsprechen. Wichtig ist hier, dass die Vorgaben der Europäischen Norm EN 352 1-4 gelten.

Auswahlkriterien:

• Schalldämmung
• Prüfzeugnisse im Rahmen der Baumusterprüfung
• Tragekomfort
• Arbeitsumgebung
• Auffälligkeiten des Anwenders
• Kompatibiliät mit anderer Schutzausrüstung

Auswahl:

Wählen Sie zwischen Gehörschutz in Form von Kapseln oder Stöpseln.

Bei besonderen Anforderungen empfehlen wir Otoplastiken, Ihr Gehörschutz nach Maß

Diese Vorteile haben Sie bei Gehörschutzstöpseln:

• Wenn Kapselgehörschutz nicht zwingend erforderlich ist
• Permanenter Lärm am Arbeitsplatz
• Bei zu starkem Schwitzen unter Kapselgehörschutz

• Wenn zusätzlich eine Brille getragen wird

Diese Vorteile haben Sie bei Kapselgehörschutz:

• Empfohlen bei häufigem Auf- und Absetzen
• Bei vorübergehendem Lärm
• Bei zu engen Gehörgängen des Anwenders

• Wenn bei dem Anwender eine Neigung zu Entzündungen des Gehörgangs oder bei anderen Unverträglichkeiten

Diese Vorteile haben Sie bei Otoplastiken:

• Speziell gefertigte Passstücke
• Lärm geschützt, Geräusche in der Umgebung werden aber wahrgenommen
• Leichtes Einsetzen und Reinigen
• Kann problemlos unter einem Helm getragen werden
• Hoher Tragekomfort

 Als Ihr Partner für Präzision und Sicherheit sind wir gerne für Sie da auf dem Weg zu Ihrem individuellen Gehörschutz. 

 

Schutzwirkung: Lässt sich am besten über den SNR-Wert bestimmen.
SNR bedeutet Single Number Rating also Allgemeine Dämmung. Dieser sollte bekannt sein bevor ein Gehörschutz ausgewählt wird. Denn nur wer die Stärke der Dämpfung bei einem Gehörschutz kennt, kann mit Sicherheit sagen wie umfassend der Schutz tatsächlich ist.

Passenden Gehörschutz finden:

Hier geben wir Ihnen eine Anleitung zur Ermittlung für Ihren passenden Gehörschutz in drei Schritten:

1. Zunächst muss der Pegel (dB) des einwirkenden Schalls in der jeweiligen Frequenz bestimmt werden. Hier können technische Unterlagen oder ein Schallpegelmesser als Hilfsmittel verwendet werden
2. Von dem ermittelnden Pegelwert ziehen Sie den SNR-Wert des ausgewählten Gehörschutzes ab. Die SNR-Werte liegen dem jeweiligen Produkt bei.
3. Prüfen Sie im letzten Schritt den nun verbleibende Wert.
Dieser sollte unter 80 dB liegen.

 

Achtung:

Beachten Sie auch die neue PSA Verordnung!

Seit dem 21. April 2018 muss die neue Verordnung angewendet werden.
Der Gehörschutz als PSA wurde von Kategorie II auf III hoch gestuft.
Neben einer EU-Baumusterprüfbescheinigung muss nun auch eine jährliche Produktionsüberwachung erfolgen.

Außerdem gilt für Produkte, die nach der neuen PSA-Verordnung zugelassen sind, dass neben dem CE-Zeichen auch die Kennnummer der notifizierten Stelle aufzubringen ist, welche die Produktionsüberwachung durchführt.

Gerne beraten Sie unsere Experten aus dem Bereich Arbeitsschutz zu dem Thema und unserem Gehörschutzsortiment.



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